Züchter sind auch nur Menschen.....

     

Züchter sind auch nur Menschen.....

( Quelle: Renate Fritz, www. Yorkie1.Npage.at)

 

Wenn man sich beim Züchter einen Welpen kaufen möchte,sollte man einige Benimmregln beachten: Welpeninteressenten sollten sich einen Hundezüchter genau anschauen, um nicht einem Hundehändler auf den Leim zu gehen. Bestenfalls hat man sich bereits eine Zuchtstätte bei einem der großen Rassehundeverbände ausgesucht. Trotz eines gesunden Misstrauens sollte der Welpeninteressent aber wissen, wie er sich dem Züchter gegenüber angemessen verhalten sollte.

 

Keine Spontanbesuche beim Züchter!

Eine Zuchtstätte ist kein Zoo, den man spontan aufsuchen kann. Die Welpenaufzucht ist ein 24- Stunden Job. Aus diesem Grund wird auch ein Züchter - wie jeder andere Mensch auch - einmal ungeduscht, ungekämmt und in Jogginghose den Tag verbringen wollen. Oft ist dies bei einem Wurf von vier, sechs oder mehr Welpen, auch nicht anders möglich. Jedem ist es deshalb mehr als unangenehm, wenn man in diesem Outfit wildfremde Menschen empfangen muß. Und dies hat nichts damit zu tun, etwas verbergen oder einen guten Eindruck machen zu wollen. Es ist schlicht taktlos vom Besucher, unangemeldet zu erscheinen.

 

Die erste Kontaktaufnahme mit einem Züchter!

Üblicherweise wird mit einem Züchter telefonisch Kontakt aufgenommen. Das ist persönlicher als die Kontaktaufnahme per E-Mail und beide Seiten können sich bereits einen ersten Eindruck voneinander machen. Im Telefongespräch können oft schon wesentliche Dinge geklärt werden. Zum Beispiel ist es manchen Käufern wichtig, ausschließlich einem Rüden oder einer Hündin ein neues Zuhause zu schenken. Sind alle Welpen des gewünschten Geschlechts bereits vergeben ( oder Mutter Natur hatte nicht beide Geschlechter vorgesehen), erübrigt sich ein Besuch.

 

Freunde, Nachbarn und Hundeexperten: nicht mit Fremden anreisen!

Grundsätzlich ist es erwünscht, wenn alle Familienmitglieder, die später mit dem Hund in einem Haushalt leben, den Züchter besuchen. Man sollte allerdings den Züchter im Vorfeld  darüber informieren, wie viele Personen insgesamt kommen. Es ist unpassend, Bekannte, Freunde und entfernte Verwandte einzuladen und mit dem Kleinbus anzureisen. Kritisch ist auch das Einladen sogenannter Hundeexperten. Viele Hundeschulen bieten diesen Service an. Die Beurteilung eines Welpen, bis zu einem gewissen Alter ist nicht zuverlässig, denn viele wesentliche Verhaltensmerkmale bilden sich erst in späteren Lebenswochen aus.

 

Die Frage nach dem Einkommen des Züchters ist tabu!

Es gibt Käufer, die glauben, ein Züchter werde durch seine Aktivitäten reich. Eine einfache Aufrechnung von Zeitaufwand, Tierarzt- und Futterkosten, Deckkosten, Reisen zu Seminaren, Züchtertagungen, Ausstellungen und vielen weiteren Faktoren beweist das Gegenteil. Dennoch gibt es Käufer, die bei Kaffee und Kuchen unverschämt nach dem Jahreseinkommen des Züchters fragen. Das diese Frage taktlos ist und jeden seriösen Züchter verärgert, versteht sich von selbst.

 

Nicht um den Kaufpreis feilschen!

Züchter unterhalten keinen Basar, sondern betreiben eine verantwortungsvolle Zucht, die kosten- und zeitaufwändig ist. In seltenen Fällen, kann es vorkommen, dass ein Züchter von sich aus den Kaufpreis reduziert, weil ein Welpe z.B. durch eine  Zahnfehlstellung o. ä. von der Zucht ausgeschlossen wird. Trotzdem wird jeder seriöse Züchter, auch bei Preisminderung, den besten Interessenten für seinen Welpen aussuchen. Wer als Käufer beginnt, um den Kaufpreis zu feilschen, wird rasch vor die Tür gesetzt. Denn dieses Verhalten erweckt den Eindruck, der Käufer wolle nur einen preiswerten Welpen, ohne Rücksicht auf Zuchtlinie, Gesundheit und Charakter.

 

Der Umgang mit den Welpen!

In den ersten 3 Wochen wird ein gewissenhafter Züchter keinen Interessentenbesuch empfangen. Bei jedem Kontakt mit den Welpen sind unbedingt die Anweisungen des Züchters zu befolgen. Gerade die ersten Wochen im Leben eines Welpen sind eine extrem empfindliche Phase. Was hier schief geht, kann nie mehr oder nur sehr schwer wieder korrigiert werden. Abhängig vom Alter der Welpen darf nur eine begrenzte Zahl Besucher ins Welpenzimmer. Auch eine gründliche Desinfektion der Hände in den ersten Wochen ist erforderlich, um die Welpen vor Infektionen zu schützen. Diese Dinge erübrigen sich natürlich, wenn die Welpen bereits die Welt außerhalb des Wurfzimmers erobern.

                  !!!!!AUCH BESUCHERHUNDE DÜRFEN NICHT MITGEBRACHT WERDEN!!!!!

Da Züchter meist mehr als 1-2 Hunde besitzen. Es beunruhigt die Mutter und auch die anderen Hunde im Rudel. Es gefährdet die Welpen und ist bei Züchtern absolut nicht üblich. Es ist unsinnig seinen Hund, der sicher durch die Hunde des Züchters sehr nervös ist, mit den quirligen, verspielten Welpen zusammen zu bringen. Welpen vertragen sich mit jedem Hund. Und ein Hundebesitzer sollte im Vorfeld geklärt haben, wie hundeverträglich sein Hund ist. Man setzt keinen Welpen auf eine Bank o.ä. und läßt ihn da rumlaufen. Der Welpe könnte herunterfallen, sich verletzen oder im schlimmsten Falle tot sein. Man besucht nicht hintereinander an einem Tag 3 oder 4 Züchter. Dadurch könnten Krankheiten, Bakterien und Keime weitergetragen werden, wovon der Züchter sicher nicht angetan ist.

 

Liebe Welpenkäufer, wenn Sie diese, doch sehr einfachen Regeln, beherzigen und Sie sich für unsere Welpen interessieren freuen wir uns über eine Kontaktaufnahme. Gerne helfen wir Ihnen, den für Sie geeigneten Lebensgefährten zu finden.

 

 

 

 

 

 

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